schrift

Sea Shepherd Dive
Seit dem 21.08.2019 unterstützt der Tauchclub Hydra Lingen e.V. die Meeresschutzorganisation „Sea Shepherd“ als Supporter von „Sea Shepherd Dive“.
Im Rahmen dieser Aktion sind insbesondere gemeinsame Aktionen zum Schutz der Umwelt, wie zum Beispiel Seesäuberungsaktionen (Beach Clean Up’s), geplant.  
Des Weiteren haben wir für die finanzielle Unterstützung der auf Spenden angewiesenen Organisation eine verplombte Spendendose erhalten, die wir im Clubheim aufgestellt haben und die regelmäßig von Berechtigten der Organisation geleert wird. Wer also – sein es auch nur eine Kleinigkeit - spenden möchte, kann dies künftig bequem in unserem Clubheim oder im Rahmen unserer öffentlichen Veranstaltungen machen.
Da uns der sorgsame Umgang mit der Umwelt sehr am Herzen liegt, so wie es auch unser Dachverband der Verband deutscher Sporttaucher e.V. (VDST) in seinen Ausbildungsinhalten lehrt, haben wir uns des Weiteren dem folgenden Verhaltenskodex von Sea Shepherd verschrieben. Wir bitten auch alle Mitglieder um entsprechende Beachtung! Danke.

1. Nur ansehen, nicht anfassen
Das Eintauchen in die Unterwasserwelt sollte eine unglaubliche Erfahrung darstellen, doch nicht auf Kosten von Verletzungen, Belastungen oder Beschädigungen des empfindlichen Ökosystems, in dem wir zum Vergnügen tauchen. Das bedeutet, dass die Tarierung beherrscht werden sollte, um den Zusammenstoß mit der Unterwasserlandschaft bzw. mit empfindlichen Riffen zu verhindern. Durch die Flossentechnik sollen keine Bodenablagerungen losgetreten werden, die empfindliche Lebewesen ersticken könnten.

2. Verursacht keinen Stress für die Tiere
Das Belästigen von Fischen oder anderen Unterwasserlebewesen, sowie der übermäßig lange Umgang mit einzelnen Tieren (z.B. beim Filmen/Fotografieren) könnte ihren Tagesablauf beeinträchtigen und zu unnötigen Stress für Flora und Fauna führen. Jegliche Tätigkeiten dieser Art müssen vermieden werden.

3. Füttert keine Tiere
Unterwassertiere sollten auf keinen Fall angefüttert werden, um sie für eine Begegnung oder ein Foto oder irgendeinem anderen Grund anzulocken.

4. Nehmt nichts mit
Das Entfernen jeglicher Lebewesen (z.B. Muscheln, Krebse, Seesterne oder auch Stücken von Korallen) unserer Gewässer ist ein absolutes No-Go. Selbst die kleinsten Teile spielen eine wichtige Rolle für die Ökosysteme. Sie gehören in die Flüsse, Seen und Meere, nicht ins Haus.

5. Verankert keine Tauchboote
Alle Tauchboote sollten feste Verankerungen nutzen, oder sich treiben lassen, wenn keine Verankerungen vorhanden sind. Schäden an der Unterwasserlandschaft (Korallenriffen und Seegrasgebieten) durch Anker sind ein großes Problem. Unterstützt Sea Shepherd Dive bei der Anbringung dauerhafter, fester Verankerungen in beliebten Tauchgebieten.

6. Kein Speerfischen
Es wird gerne behauptet, Speerfischen sei eine der nachhaltigsten Formen des Fischfangs. Das sehen wir anders. Ein einzelner Speerfischer richtet vielleicht keinen großen Schaden an, aber stellt euch vor, es sind 100 an einem Riff, an einem Tag! Entnimmt man dem Ökosystem irgendein beliebiges Tier, so hat das direkte, negative Auswirkungen auf dieses Ökosystem. Sie alle spielen eine besondere Rolle! Daher ist Sea Shepherd ausdrücklich gegen Speerfischen.

7. Keine Geschäfte mit Sportfischerei
Wir werden nicht mit Tauchclubs oder -basen kooperieren, die Sportfischerei-Ausflüge anbieten. Angel ist kein Sport und "Fangen und Freilassen" ist in unseren Augen dasselbe. Freigelassene Fische sind häufig so traumatisiert, dass sie sterben.

8. Keine Betriebe, die Fische oder Meeresfrüchte servieren
Wir glauben nicht, dass man behaupten kann, die Unterwasser-/Meeresumwelt zu beschützen, wenn man sie isst. Fehlen Fische und Meeresfrüchte auf eurer Speisekarte/bei Euren Veranstaltungen, werden Fragen aufkommen und das hilft euch, euer Versprechen an die Umwelt auch anderen Tauchern zu vermitteln. Es wird helfen, die Zusammenhänge zu erkennen. Das, was man heute isst, wird bei den nächsten Tauchgängen nicht mehr zu sehen sein.

9. Achtet auf Müllvermeidung
Wenn wir heute keine radikalen Veränderungen vornehmen, wird 2050 mehr Plastikmüll als Fische in den Meeren zu finden sein. 80% des Mülls gelangt über die Flüsse in unsere Meere. Fangt vor der eigenen Haustüre an. Reduziert Einwegprodukte (Plastikflaschen, Einweggeschirr und -becher, Plastiktüten, …) und achtet darauf, dass kein Müll in unsere Gewässer gelangt. Dazu gehört auch der Verzicht auf das Steigenlassen von Luftballons, die allzu oft auch in unseren Gewässern landen und zur Todesfalle von Tieren werden.

10. Achtet auch bei gemeinsamen Tauchreisen auf die Einhaltung unserer Grundsätze
Je mehr Taucher sich für den Erhalt unserer Meere einsetzen, desto mehr Tauchanbieter werden weltweit ihr Verhalten ändern. Fordert das ein!

Der TC-Hydra-Lingen auf

facebook

sea shepherd

unterwasserfotos_35_20141106_1868881976.jpg

Besucher seit dem 2.10.2015

Heute 34

Gestern 46

Woche 80

Monat 500

Insgesamt 79677

Zum Seitenanfang
Cookies erleichtern die Bereitstellung unserer Dienste. Mit der Nutzung unserer Dienste erklären Sie sich damit einverstanden, dass wir Cookies verwenden.
Ok Ablehnen