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Presse

MT Juni 2018

 

Tauchclub Hydra bestens aufgestellt
Verein zieht positive Bilanz

tc 04 2019Der Tauchclub Hydra Lingen e. V. bereitet sich auf die Feierlichkeiten zu seinem 50-jährigen Bestehen vor.

Vorsitzender Christoph Wallmann, 1. Vorsitzender des Clubs konnte bei der Jahreshauptversammlung im Clubheim im Emspark Auenwald, in unmittelbarer Nähe zu seinem Heimrevier, dem Speichersee Geeste, von einer insgesamt positiven Entwicklung des Clubs berichten, der mit knapp 200 Mitgliedern der größte seiner Art in der ganzen Region sei. Wie schon in den letzten Jahren sei das Jahr von vielfältigen Aktivitäten geprägt gewesen, wobei aus seiner Sicht vor allem die Clubfahrten zum Kreidesee in Hemmoor zu den Höhepunkten gezählt hätten.
Jubiläum

Aber auch auf einen weiteren Höhepunkt verwies er, auch wenn dieser erst in zwei Jahren ansteht. Dann begehe der Club nämlich sein 50-jähriges Gründungsjubiläum, wozu Wallmann alle Mitglieder schon jetzt einlud, zumal Termin und Ort der Feier bereits gebucht seien.

Im Anschluss daran kamen Ausbildungsleiter Peter Friese sowie Jugendleiterin Melanie Fischer zu Wort, die einen Überblick über die regen und vielfältigen Ausbildungs- und Trainingsaktivitäten des zurückliegenden Jahres gaben, bevor Kassiererin Monika Hollmann in ihrem Bericht über die gesunde wirtschaftliche Lage des Vereins Rechenschaft ablegte.
Neuwahlen

Bei den regulär anstehenden Neuwahlen ergaben sich in diesem Jahr einige Änderungen in der Zusammensetzung des Vorstandes. Für den nach zehnjähriger engagierter Vorstandsarbeit auf eigenen Wunsch hin ausscheidenden 2. Vorsitzenden Norbert Gand wurde Uwe Harmsen zum neuen 2. Vorsitzenden gewählt. Dessen vorherigen Posten als Gerätewart übernimmt künftig Frank Klaas als Vorstandsneuling. Für die besonderen Verdienste Gands um den Verein bedankte sich Christoph Wallmann persönlich und im Namen des gesamten Vereins. Neben dem Bedauern um sein Ausscheiden sehe er aber in den Neubesetzungen der Vorstandspositionen eine hervorragende, verlässliche Basis für die Kontinuität des Clubs.

Nach einer allgemeinen Aussprache, zum Beispiel über die letztjährigen Sorgen um den Wasserstand des jetzt wiederaufgefüllten Speichersees, über aktuelle Entwicklungen in der Tauchsportszene und über die mögliche künftige Entwicklung des Clubs, schloss Wallmann dann die Sitzung.

Verzweifelter Ehemann
Ehe gerettet: Lingener Taucher suchen Ehering in der Ems

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Normalerweise gelten Feuerwehrmänner und Polizisten als Retter in der Not. Seit vergangenem Wochenende dürfen sich auch die Taucher des Lingener Clubs Hydra so bezeichnen. Sie retteten zwar kein Menschenleben, dafür jedoch die Ehe eines Lingeners.

Erleichterung, Freude, Dankbarkeit, Glück? Es ist wohl schwer nachzuempfinden, was der Ehemann gedacht hat, als Dieter Huntenburg am vergangenen Montagabend aus der Ems auftauchte und ein silbernes Schmuckstück in seiner Hand hielt. Es war der Ehering des Mannes, dem die Situation auch heute noch unangenehm ist und der deswegen namentlich nicht genannt werden möchte.

Unglück bei Kanutour

Das Unglück passierte einen Tag zuvor. Mit seinem Bruder hatte der Lingener eine Kanutour auf der Ems gemacht. Als sie während einer Pause am Biener Busch das Wasser aus dem Kanu kippen wollte, geschah es. Beim Umkippen des Bootes, gelangte das Boot an den Finger des Mannes und der Ring rutschte ab. Er fiel in die Ems, weg war er. Der Tag war gelaufen und auch am nächsten Morgen grübelte er, ob er den Ring wohl jemals wiederfinden würde.

Fünf Taucher bieten Hilfe an

Sein Bruder hatte die zündende Idee und rief am Morgen seinen Bekannten Roland Hollmann an, der Ehrenvorsitzender des Tauchclubs Hydra in Lingen ist. Er bat Hollmann um Hilfe – und hatte Erfolg. In der Whatsapp-Gruppe des Tauchclubs fragte Roland Hollmann nach Freiwilligen, die Lust auf eine Tauchtour in der Ems hatten. Direkt fanden sich fünf Mitglieder, die ihre Hilfe anboten. Wie kleine Trüffelschweine suchten und tasteten Dieter Huntenburg, Daniela Heller, Thorsten Beckhuis, Sandra Lissewski und Yves-Rando Diek den Grund des Bodens ab. Gar nicht so einfach, denn zwar hatten sie gut einen Meter Sichtweite, doch die Strömung war stark, erinnert sich Yves-Rando Diek, Schriftführer des Vereins, im Gespräch mit dieser Redaktion.

„Da haben wir doch wieder eine Ehe gerettet.“

Trotz trüber Aussichten hatten sie Erfolg: Nach nur wenigen Minuten konnten die Taucher den Ehering im Sand zwischen Gestrüpp wiederfinden. „Der Ehemann hatte uns aber auch ziemlich gut den Ort beschrieben, an dem er den Ring verloren hat“, sagt Diek, dem die Aktion Spaß bereitet hat und nicht ganz ernst gemeint hinzufügt: „Da haben wir doch wieder eine Ehe gerettet.“

MT2017 08 01

Schnupperangebot im Linus
Abtauchen mit dem Lingener Tauchclub Hydra

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Auch Kinder ab ungefähr zwölf Jahren durften beim Schnuppertauchen teilnehmen. Für sie gab es spezielle, kindgerechte Ausrüstung.
Foto: Dieter Ströer/Tauchclub Hydra
 

lime Lingen. Einmal unter Wasser atmen und schwerelos durch das Wasser gleiten: Der Tauchclub Hydra aus Lingen hat am Samstag , 15. Juli 2017, 39 Schnuppertauchern den spannenden Einblick kostenfrei ermöglicht. Auch eine Mitarbeiterin unserer Redaktion war dabei und berichtet.

Pünktlich um 12 Uhr versammeln sich die ersten Erwachsenen und Kinder am Schwimmbecken zum Schnuppertauchen im Linus Lingen Wasserwelten, das der Verein einmal jährlich anbietet. Eine Voranmeldung war nicht nötig, einzig Zeit sollten die Interessierten für die ersten Schritte unter Wasser mitbringen, sagt der Ausbildungsleiter des Vereins, Peter Friese, zu Beginn. „Jeder Einzelne von euch wird von einem erfahrenen Taucher begleitet“, erklärt Friese und fügt hinzu, dass insgesamt drei an diesem Tag anwesend sind.

Nach einer kurzen Erläuterung zum Equipment sowie den Regeln und Handzeichen der Kommunikation unter Wasser geht auch schon das Anlegen der relativ schweren Ausrüstung los.

Für den Anfang ganz langsam

Mit der Pressluftflasche auf dem Rücken, Flossen an den Füßen und Atemregler im Gesicht ist die Ausstattung dann fast komplett. Eine Taucherbrille sorgt noch für eine bessere Sicht unter Wasser und der erste Tauchgang kann losgehen. Doch ganz so schnell geht es dann doch nicht: Vor dem Eintauchen soll das Luftholen durch den Atemregler geübt werden. Und tatsächlich ist das Atmen durch diesen nicht ganz so selbstverständlich und automatisch, wie gedacht. Noch am Beckenrand wird das erste Mal unter Wasser Luft geholt und der Druckausgleich Schritt für Schritt geübt. Augenkontakt mit dem Tauchlehrer und Vertrauensaufbau seien besonders am Anfang wichtig, erzählt Friese: „Dadurch können wir ein Stück Angst nehmen.“

In eine neue, spannende Welt eintauchen

Wenn alles in Ordnung ist, geht es dann in eine neue, spannende Welt. Eine Welt, in der alles leise ist, in der Flossen die Füße ersetzen und die zwölf Kilo schwere Ausrüstung plötzlich kaum noch etwas wiegt. Schnelle Bewegungen sind nicht mehr möglich und Armbewegungen, wie beim Schwimmen, bringen nichts mehr.

Zugegeben: Ein buntes Korallenriff oder seltene Fische hat das Linus nicht zu bieten, aber das neue Körper- und Raumgefühl ist auch in dem zwei bis drei Meter tiefen Becken zu erleben. Neben dem Vor und Zurück und dem Rechts und Links ist nun auch ein Oben und Unten möglich – ein bisschen wie die Schwerelosigkeit im Weltraum. Die Zeit scheint langsamer zu verstreichen, und trotz der vielen, neuen Eindrücke, liegt die Konzentration auf dem Wesentlichen: das Ein- und Ausatmen. Auf dem Beckengrund erklärt Peter Friese, natürlich ohne Worte, wie die Atmung die Haltung beeinflusst: Einatmen zum Hochsteigen und Ausatmen zum Absinken. Langsam entwickelt sich ein „Wassergefühl“ und man gewöhnt sich an die neue Umgebung und Perspektive. Dennoch ist die unmittelbare Nähe zum Tauchlehrer beruhigend.

Stress- und angstfreies Tauchen

Friese verrät, dass sich viele, die Angst vor dem Tauchen haben, an den Verein wenden. So berichtet Elke Vanderyt, ein Vorstandsmitglied des Vereins, über ihre Anfänge: „Drei ganze Tage habe ich gebraucht, bis ich schaffte, nur meinen Kopf unter Wasser zu halten.“ Sie erzählt von schlechten Erfahrungen, Angst und dem Mut, es erneut zu wagen. Dann wendete sie sich an den Lingener Tauchverein und sprach über ihre Schwierigkeiten. Mit der nötigen Zeit und ausreichender Unterstützung entwickelte Vanderyt sich zur leidenschaftlichen Taucherin, die sie heute ist.

Am Ende erzählt die 15-jährige Laureen, die bereits mit elf Jahren dem Verein beigetreten ist, was das Beste am Tauchen sei: „Egal, wie viel Schulstress und Hausaufgaben ich auch habe: Wenn ich abtauche, ist das Alles für den Moment nicht mehr so schlimm.“

Nach ungefähr zehn Minuten ist der erste Tauchgang zwar beendet, doch die faszinierenden Eindrücke bleiben. Wer auch einmal tauchen möchte, für den bietet der Verein regelmäßig Termine zum Schnuppertauchen an.

Weitere Informationen auf: www.tauchclub-hydra-lingen.de

Der TC-Hydra-Lingen auf

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